Design and solutions

Gutes Design ist kein Selbstzweck - gutes Design hat eine Aufgabe!
Eine Aufgabe, die es gut erfüllen muß!
Ich betreue dabei zwei Anwendungsbereiche, Printmedien und Screendesign, oder einfacher - Drucksachen und digitales Design für elektronische Medien.

Drucksachen

Egal, ob es ein Buch oder ein Katalog, ein "simpler" Flyer, ein Plakat oder eine Visitenkarte ist, Ihre Drucksachen sollten die Informationen, die Sie ihnen mitgeben vor allem angenehm übermitteln. Wer immer Ihre Botschaft sieht, sollte angenehm berührt sein.
Eine Voraussetzung hierfür ist - unter anderem - daß Ihre Botschaft gut strukturiert ist.
Bei Bildinformationen ist der Moment entscheidend, in dem das Auge/Gehirn die gesamte Information vollständig erfaßt. Bei Textinformationen sind es die ersten 30%, die entscheiden, ob auch der Rest der Seite gelesen wird.

Als Beispiel möchte ich Ihnen die Offerte nennen. Der Mittelständler möchte natürlich für sich werben und bedient sich dabei der Anzeige. Je kleiner das Unternehmen, desto kleiner und seltener kann er für sich werben. Für Geschäftsgründer und Start-Ups empfiehlt sich oft das sogenannte Guerilla-Marketing.
Gerade im Beginn seiner Tätigkeit ist eine konventionelle Anzeige - meist in der Zeitung - ein enormes Risiko, weil er Kapital, das er sich hart erarbeitet hat, dafür investiert, daß er mehr Aufträge/Kunden bekommt und bekannt wird.
Der Geschäftsgründer sieht sich mit den Millimeterpreisen der lokalen Presse konfrontiert und träumt davon, sich endlich "größere Anzeigen" = leisten zu können. Mehr Anzeigenformat = mehr Information = mehr Werbung.

Ohne jetzt auf Offertenwerbung prinzipiell einzugehen, möchte ich Ihnen die Problematik dieses Trugschlusses erläutern.
Egal, wieviel Platz (mm) Sie sich leisten können - für Ihre Werbebotschaft bleibt der Platz immer der selbe (30% bei Text - erster Eindruck bei Bild)!

Große Anzeigenformate, Viertelseiten, Halbseiten oder ganze Seiten bleiben den Großen vorbehalten. Der Grund ist klar. Bei den Anzeigenpreisen würde jeder kleinere Unternehmer verbluten, bevor er überhaupt das Glück hätte, eine Resonanz zu bekommen.
Große Anzeigenformate werden nur besser wahr genommen, schon allein ihres größeren Platzanspruchs. Sie verdrängen - wörtlich - etwaige Mitbewerber beim Kampf um die Aufmerksamkeit des Lesers. Der Platz für die Botschaft bleibt aber der selbe wie bei der Kleinanzeige … und damit entscheidet die Frage des "besseren Designs".

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Digitales Design

Digitales Design ist ein extrem schwieriges Metier, da Sie nie wissen, unter welchen Bedingungen Ihre Botschaft (Ihre Internetseite) gesehen wird.
Anders als beim Druck, bei dem Sie "relativ gut" kontrollieren können, daß Ihre Botschaft ankommt, werden digitale Inhalte erst einmal durch das Gerät, mit dem zugegriffen wird, durch Technik interpretiert und dargestellt. Farbunterschiede werden nicht nur durch das Gerät selbst unterschiedlich wiedergegeben, auch das Betriebssystem des Geräts selbst entscheidet, wie hell oder dunkel der Inhalt zu sehen ist. Zwischen flau und brillant wird am Anzeigegerät entschieden und was für Sie am eigenen PC oder Tablet gut aussieht, kann bei Ihrem Kunden ganz anders aussehen.
Der Hintergrund ist leider zum großen Teil in den Bemühungen der verschiedenen Softwarekonzerne zu sehen, denen es um die Dominanz des Marktes geht. Die Arbeit der Webdesigner besteht zum großen Teil darin, diese Barrieren zu umgehen. Wer hier selbst programmiert, ist irgendwann nur noch am Testen und Kompensieren, da die Soft- und Hardware ja immer wieder neue Updates bekommt - das ist der Grund, warum ich mich auf eine Software verlasse, bei der die einzelnen Komponenten immer wieder angepaßt werden. Trotzdem komme auch ich oft nicht darum herum, einzelne Module komplett neu zu kaufen oder zu ersetzen. Ein schwieriges und zeitfressendes Metier … und natürlich auch ein teueres.

Trotzdem beherrscht dieses Medium bereits heute und erst recht in Zukunft den Markt.